Panorama
Blutbad in einer Schule in Thailand: Täter hatte konfisziertes Luftgewehr
Ein Jugendlicher tötete seine Großeltern und sechs Personen in seiner Schule in Thailand, nachdem ihm sein Luftgewehr Monate zuvor abgenommen wurde, so die Polizei.

Der an dem School Shooting in Thailand beteiligte Jugendliche hatte zuvor ein Luftgewehr in die Schule gebracht, wie die Polizei mitteilte. Lehrkräfte hatten diese Waffe einige Monate vor dem Vorfall beschlagnahmt, berichten mehrere Medien.
Die tragischen Ereignisse ereigneten sich am Freitag, als der 14-Jährige seine Großeltern mit einer Schusswaffe erschoss, die seinem Großvater gehörte, bevor er in seine Schule ging und das Feuer eröffnete, wobei er sechs Personen tötete.
Zeugen gaben der Polizei an, dass sich der junge Mann seit ein oder zwei Jahren für Schusswaffen interessierte und gelernt hatte, wie man eine Waffe benutzt. Die Behörden erklärten, dass diese Faszination für Waffen eine Rolle in den Ereignissen gespielt haben könnte.

Nach dem Amoklauf wandte sich der Junge schließlich gegen sich selbst und beendete damit die Welle der Gewalt. Weitere Details zum genauen Verlauf der Ereignisse sind noch zu klären.
Die thailändischen Behörden haben nach diesem tragischen Vorfall versprochen, die Gesetze zur Waffenbesitz in dem Land zu verschärfen. Diese Versprechen für gesetzgeberische Veränderungen erfolgen vor dem Hintergrund wachsender Bedenken hinsichtlich der Sicherheit an Schulen.
Die Medienberichte über die frühere Beschlagnahmung des Luftgewehrs durch die Lehrkräfte werfen Fragen zur Sicherheitsüberwachung von Schülern und zum Umgang mit potenziell gefährlichem Verhalten bei Jugendlichen auf.