Panorama
Bluttat in Thailand: Der Täter hatte bereits eine Luftdruckwaffe zur Schule gebracht
Ein Teenager erschoss seine Großeltern, bevor er sechs Personen an seiner Schule in Thailand tötete, berichten die Behörden.

Laut der Polizei hatte der 14-jährige Jugendliche, der für die Bluttat in Thailand verantwortlich ist, bereits eine Luftdruckwaffe zu seiner Schule gebracht. Diese Information wurde von mehreren Quellen bestätigt, darunter Le Figaro und Le Monde.
Die tragischen Ereignisse ereigneten sich am Freitag, als der Junge seine Großeltern mit einer Waffe, die seinem Großvater gehörte, in ihrem Haus im Norden von Bangkok tötete. Nach diesem Akt begab er sich in seine Schule, wo er das Feuer auf seine Mitschüler eröffnete.
Insgesamt verloren sechs Personen bei diesem Übergriff in der Schule ihr Leben. Der Junge richtete anschließend die Waffe gegen sich selbst und nahm somit sein eigenes Leben, so die lokalen Behörden.
Zeugen teilten der Polizei mit, dass sich der junge Junge seit ein oder zwei Jahren für Schusswaffen interessierte und gelernt hatte, mit einer Waffe umzugehen. Dieses Detail wirft Fragen zur Sicherheit und zum Zugang von Minderjährigen zu Schusswaffen in Thailand auf.
Nach dieser Tragödie kündigten die Behörden an, striktere Gesetze bezüglich des Waffenbesitzes einführen zu wollen, als Reaktion auf den Ruf der Gemeinschaft nach einer verstärkten Kontrolle nach diesem tödlichen Vorfall.