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Dienstag, 11. August 2026

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Britische Witwe droht nach 21 Jahren in Schweden die Abschiebung wegen Brexit

Eine 78-jährige britische Witwe wehrt sich gegen ihre Abschiebung aus Schweden und behauptet, sie habe rechtzeitig einen Antrag auf Aufenthalt gestellt.

Joyce Thomas, eine 78-jährige britische Witwe, erhebt Einspruch gegen ihre Abschiebung aus Schweden, wo sie seit 21 Jahren lebt. Die schwedischen Behörden haben ihr mitgeteilt, dass ihr Antrag auf Aufenthalt nach der Brexit-Frist eingereicht wurde.

Berichten zufolge resultiert ihre Situation aus dem strengeren Vorgehen Schwedens hinsichtlich der Anträge auf Aufenthalt von britischen Staatsangehörigen nach dem Brexit. Das britische Außen-, Commonwealth- und Entwicklungsministerium (FCDO) hat darauf hingewiesen, dass etwa 2.500 britische Bürger unter ähnlichen Umständen zur Ausreise aus Schweden aufgefordert wurden.

Aktivisten äußern Bedenken hinsichtlich dieser Abschiebungen und betonen die Herausforderungen, vor denen Personen stehen, die sich über viele Jahre in die schwedische Gesellschaft integriert haben. Thomas selbst beschreibt ihre derzeitige Lage als 'unerträgliche Ungewissheit'.

Ursprünglich wurde Thomas nur wenige Wochen gegeben, um Schweden zu verlassen, was ihre Verzweiflung noch verstärkt hat. Diese kurze Frist hat sie veranlasst, rechtliche Schritte gegen den Abschiebungsbefehl einzuleiten.

Der Fall hat nicht nur wegen Thomas' langjähriger Residenz Aufmerksamkeit erregt, sondern spiegelt auch die Erfahrungen vieler britischer Staatsbürger wider, die von den Änderungen der Einwanderungsregeln nach dem Brexit betroffen sind. Aktivisten fordern eine Überprüfung solcher Fälle, um Nachsicht für diejenigen zu gewähren, die tief verwurzelte Bindungen zu ihren Gastländern haben.

Das Ergebnis von Thomas' rechtlichem Einspruch bleibt ungewiss, während sie weiterhin gegen die Entscheidung kämpft, sie aus dem Land zu entfernen, das sie seit über zwei Jahrzehnten ihr Zuhause nennt.