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Dienstag, 11. August 2026

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Ermittlungen gegen Todespfleger weiten sich auf über 120 Fälle aus

Ein ehemals verurteilter Pfleger könnte für viele weitere Todesfälle verantwortlich sein. In Aachen und Köln wurden bereits zahlreiche Exhumierungen durchgeführt.

Ermittlungen gegen Todespfleger weiten sich auf über 120 Fälle aus
Bild: Horst J. Meuter · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Die Aachener Staatsanwaltschaft führt Ermittlungen in mehr als 120 weiteren Verdachtsfällen gegen einen früheren Pfleger, der bereits im November wegen zehnfachen Mordes verurteilt wurde. Der Pfleger wurde beschuldigt, schwer kranken Patienten überhöhte Mengen an Beruhigungsmitteln verabreicht zu haben, was zu deren Tod führte.

Im Rahmen dieser neuen Ermittlungen wurden bisher 39 Leichen exhumiert. Dies geschah im Zusammenhang mit den Verdachtsfällen, die nun genauer geprüft werden sollen. Auch die Kölner Staatsanwaltschaft hat in ihrem Verfahren sieben Leichen exhumieren lassen, um mögliche weitere Anklagen zu erheben.

Die bisherigen Ermittlungen und die Vielzahl der Verdachtsfälle zeigen, dass der Fall des verurteilten Pflegers möglicherweise noch weitreichendere Dimensionen annehmen könnte. Die Staatsanwaltschaften in Aachen und Köln arbeiten zusammen, um alle Aspekte dieser schwerwiegenden Vorwürfe zu beleuchten.