Panorama
Fünfzehn Monate Haft gefordert gegen Vater wegen Ausbeutung seines Sohnes in der Cyberkriminalität
Die Staatsanwaltschaft fordert fünfzehn Monate Haft gegen Ersan A. für die Zwangsrekrutierung seines Sohnes zur Cyberkriminalität.

Während einer Gerichtsverhandlung hat die Staatsanwaltschaft am Dienstag fünfzehn Monate Haft gegen den 50-jährigen Ersan A. gefordert. Er wird beschuldigt, seinen minderjährigen Sohn zur Teilnahme an Cyberkriminalität gezwungen zu haben. Laut Anklage soll sein Sohn an strafbaren Handlungen wie Helpdesk-Betrug beteiligt gewesen sein.
Zuvor wurde der Sohn von Ersan A. wegen Androhung eines Amoklaufs in Zaandam verurteilt. Dieser Fall geht aus den Ermittlungen zur Rolle des Vaters in der Cyberkriminalität hervor, an der der Sohn beteiligt war.