Politik
Italien erwägt rechtliche Schritte im Crans-Montana-Streit
Die Walliser Staatsanwaltschaft erkennt Italien nicht als Zivilkläger an. Rom plant, den Fall vor das Bundesgericht zu bringen, auch die Region Lombardei denkt mit.

Die Walliser Staatsanwaltschaft hat den Antrag des italienischen Staates abgelehnt, im Verfahren zur Brandkatastrophe von Crans-Montana als Zivilkläger aufzutreten. Diese Entscheidung wurde von verschiedenen Seiten kritisiert, und Italiens Anwalt hat angekündigt, gegebenenfalls rechtliche Schritte bis zum Bundesgericht zu prüfen.
Zusätzlich hat ein Anwalt der Region Lombardei bestätigt, dass auch diese Region an dem Fall interessiert ist. Der Standpunkt der Walliser Staatsanwaltschaft eröffnet die Möglichkeit, dass der Streit zwischen den beteiligten Parteien weiter eskalieren könnte, sollte Italien den angekündigten Schritt tatsächlich gehen.