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Freitag, 7. August 2026

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Justizminister entschuldigt sich bei betroffenen Familien wegen frühzeitiger Haftentlassung

Einige Straftäter werden von einem Entlassungsprogramm ausgeschlossen, jedoch äußern Familien Bedenken hinsichtlich der Opfer.

Justizminister entschuldigt sich bei betroffenen Familien wegen frühzeitiger Haftentlassung
SymbolbildBild: Jürgen Matern · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0

Der Justizminister hat sich bei den Familien entschuldigt, die von einem Programm zur frühzeitigen Haftentlassung betroffen sind, nachdem die Angehörigen eines ermordeten Polizeibeamten auf die potenzielle frühzeitige Entlassung dessen Mörders aufmerksam machten und dies als inakzeptabel bezeichneten. Der Minister betonte, dass einige Straftäter von dem Programm ausgeschlossen werden, was jedoch von den betroffenen Familien als unzureichend empfunden wird.

Nach Berichten möchte die Regierung das Entlassungsprogramm für bestimmte Gefangene ändern, um auf die berechtigten Anliegen der Opferfamilien einzugehen. Insbesondere wird die Entscheidung zur vorzeitigen Entlassung in Bezug auf die Vergehen von Straftätern, die schwere Delikte begangen haben, unter die Lupe genommen.

Die Familien von Opfern, wie Calvin Buckley, dessen schwangere Partnerin 2023 von einem rücksichtslosen Fahrer getötet wurde, äußerten ihren Unmut über die Aussicht auf eine frühzeitige Entlassung von Tätern, die sie für zuständig halten. Buckley hatte sich zuvor für eine härtere Strafe für den verurteilten Fahrer eingesetzt und sieht nun die neu geplante Entlassung als Rückschritt in der Strafjustiz.