Sport
Kontinentalverbände kritisieren Gianni Infantino wegen „Täuschung“
Die UEFA, AFC und CONCACAF werfen FIFA-Präsident Gianni Infantino in einem offenen Brief Täuschung im Zusammenhang mit dem WM-Investorendeal vor.

Die UEFA, die Asiatische Fußball-Konföderation (AFC) und die Nord- und Zentralamerikanische Fußballkonföderation (CONCACAF) haben in einem offenen Brief schwerwiegende Vorwürfe gegen den Präsidenten der FIFA, Gianni Infantino, erhoben. In dem Schreiben kritisieren die drei Kontinentalverbände unter anderem die Art und Weise, wie die FIFA mit dem gescheiterten WM-Investorendeal umgegangen ist.
Der Konflikt zwischen den Verbänden und der FIFA hat sich im Zuge der Absage der Investorengespräche verschärft. Die Verbände fordern eine entscheidungsfreudige Führung, die dem Fußballsport und seinen Interessen verpflichtet ist, anstatt eine Vorgehensweise zu verfolgen, die als versuchter Machtmissbrauch wahrgenommen wird.
In ihrem Statement bekräftigen die drei Kontinentalverbände ihre Kritik an Infantino und der FIFA insgesamt. Sie lehnen sich dabei an Formulierungen an, die auf eine Dringlichkeit hinweisen, die für den Fußball wichtig sei, und appellieren an eine transparentere und verantwortungsvollere Führung.

Die Vorwürfe von Täuschung werden in dem offenen Brief explizit Geltung, da die Verbände das Gefühl haben, dass ihre Interessen nicht ausreichend gewahrt werden. Sie erhoffen sich eine Positionsverlagerung seitens der FIFA, um künftige Missverständnisse zu vermeiden.
Die wiederholte Kritik der UEFA, AFC und CONCACAF an Gianni Infantino zeigt, dass die Spannungen im internationalen Fußball weiterhin hoch sind. Die Verbände haben angedeutet, dass sie Druck auf den FIFA-Präsidenten ausüben wollen, um grundlegende Veränderungen herbeizuführen.
Es bleibt abzuwarten, wie die FIFA auf diese erneute Kritik reagieren wird. Die Situation könnte sich weiter erhitzen, da die Kontinentalverbände entschlossen scheinen, ihre Position in dieser Auseinandersetzung zu festigen.