Zum Inhalt springen

tagblick

Montag, 10. August 2026

Suche

Panorama

Marius Borg Høiby bleibt mit Fußfessel im Hausarrest

Marius Borg Høiby, der älteste Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, bleibt im Hausarrest. Das Bezirksgericht Oslo verlängerte die Untersuchungshaft um vier Wochen.

Das Bezirksgericht in Oslo hat entschieden, dass Marius Borg Høiby seine Untersuchungshaft um weitere vier Wochen verlängern muss. Der 29-Jährige wird weiterhin mit einer Fußfessel im Hausarrest gehalten, was bedeutet, dass eine Freilassung in naher Zukunft nicht möglich ist.

Høiby wurde im Juni 2023 wegen zweier Vergewaltigungen schuldig gesprochen und erhielt eine Strafe von vier Jahren Haft. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig, sodass Høiby weiterhin rechtliche Schritte einleiten kann.

Die Entscheidung des Gerichts wurde getroffen, um einer möglichen Wiederholungsgefahr entgegenzuwirken. Der Antrag auf Freilassung wurde abgelehnt, da die Richter die Umstände als gefährlich einschätzten.

Die Verlängerung der Untersuchungshaft wird als präventive Maßnahme angesehen. Die Richter betonten die Notwendigkeit, die öffentliche Sicherheit während des laufenden Verfahrens zu gewährleisten.

Medienberichten zufolge wurde die Entscheidung des Bezirksgerichts von verschiedenen Nachrichtenagenturen aufgegriffen und erhielt breite Aufmerksamkeit. Høiby hat aufgrund seiner familiären Verbindung zur norwegischen Königsfamilie einen besonderen Stellenwert in den Berichterstattungen.

Die Hintergründe zu den Vorwürfen und dem aktuellen Prozess verlaufen weiter und werden sowohl rechtlich als auch gesellschaftlich intensiv verfolgt. Details zum Verfahren und mögliche weitere Entwicklungen sind in der Öffentlichkeit von großem Interesse.