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Mittwoch, 19. August 2026

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Mathematiker Laurent Pujo-Menjouet präsentiert Formel für die Liebe

Der französische Mathematiker Laurent Pujo-Menjouet behauptet, eine Formel für die Liebe gefunden zu haben, die Muster menschlicher Beziehungen mathematisch beschreibt.

Mathematiker Laurent Pujo-Menjouet präsentiert Formel für die Liebe
Bild: Medienmagazin pro · Openverse · BY-SA

Laurent Pujo-Menjouet, ein Mathematik-Professor aus Frankreich, hat in seinem neuen Buch eine Formel entwickelt, die er als Grundlage für das Verständnis von Liebe und Beziehungen ansieht. In seinem Werk, das auf Französisch und seit Kurzem auch auf Englisch erhältlich ist, nutzt er komplexe Differenzialgleichungen, um paterische Muster aufzudecken und zu analysieren, die Einfluss auf die Stabilität von Beziehungen haben könnten.

Laut seinen Aussagen könnten die mathematischen Konzepte dazu beitragen, vorauszusagen, ob eine Beziehung langfristig Bestand hat oder nicht. Pujo-Menjouet verfolgt damit die Idee, dass Liebe nicht rein emotional oder mystisch ist, sondern durch wiederkehrende Muster beschrieben werden kann, die er mit mathematischen Methoden ermitteln will.

Mathematiker Laurent Pujo-Menjouet präsentiert Formel für die Liebe
Bild: Michael Barera · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Die Reaktionen auf dieses Konzept sind gemischt. Während einige das Vorhaben als innovativ wahrnehmen, äußern viele Fachleute, insbesondere Paartherapeuten, Skepsis. Sie betonen, dass menschliches Sozialverhalten und zwischenmenschliche Beziehungen weitaus komplexer sind, als es durch mathematische Formeln abgebildet werden kann.

Kritiker heben hervor, dass Liebe und Beziehungen oft durch Gefühle, Empathie und individuelle Unterschiede geprägt sind, Aspekte, die sich nur schwer in mathematische Modelle fassen lassen. Damit bleibt das Konzept von Pujo-Menjouet umstritten und wirft Fragen nach der Anwendbarkeit solcher mathematischen Ansätze auf.