Panorama
Norwegische Justiz beantragt Verlängerung der Untersuchungshaft von Marius Borg Høiby
Die Justiz in Norwegen hat um eine vierwöchige Verlängerung der Untersuchungshaft von Marius Borg Høiby gebeten, der unter Auflagen zu Hause bleiben dürfte.

Die norwegische Justiz hat einen Antrag auf Verlängerung der Untersuchungshaft von Marius Borg Høiby, dem Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, um vier Wochen eingereicht. Der 29-jährige Høiby dürfte erneut unter Auflagen mit einer Fußfessel zu Hause bleiben.
Laut der Staatsanwaltschaft ist die Gefahr, dass Høiby erneut straffällig wird, "nicht ausreichend gesenkt", was den Anlass für den Verlängerungsantrag darstellt. Diese Einschätzung basiert auf Risikoanalysen, die von der Staatsanwaltschaft erstellt wurden.

Die Entscheidung erfolgt einige Wochen, nachdem Høiby bereits unter Auflagen freigelassen wurde. Norwegische Medien berichten über die anhaltenden Sorgen bezüglich seines Verhaltens.
Der Verlängerungsantrag wird nun von den zuständigen Behörden weiter geprüft, wobei das Ergebnis von der Bewertung der aktuellen Situation von Høiby abhängt.