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Mittwoch, 19. August 2026

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Queimas und Brandrodungen verantwortlich für über ein Drittel der Brände in Portugal

Ein Bericht des ICNF zeigt, dass bis zum 15. August Brandrodungen die Hauptursache für Brände in Portugal waren, mit 6.400 registrierten Fällen.

Queimas und Brandrodungen verantwortlich für über ein Drittel der Brände in Portugal
Bild: Joseolgon · Wikimedia Commons · CC BY 4.0

Ein Bericht des Instituts für Naturschutz und Wälder (ICNF) analysierte die ländlichen Brände in Festland-Portugal bis Mitte August. Laut dieser Studie wurden seit Jahresbeginn fast 6.400 Brände registriert.

Die Brandrodungen und Brennfeuer wurden als Hauptursache dieser Brände identifiziert und machen 37 % der ermittelten Ursachen aus. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der Brände gestiegen, während die Zerstörung jedoch signifikant geringer war, mit einer Reduzierung der betroffenen Fläche um fast das Vierfache.

Der Bericht hebt hervor, dass trotz des Anstiegs der Brandfälle die Effektivität der Einsatzmaßnahmen zur Brandbekämpfung und das Waldmanagement zur Minimierung der durch die Brände verursachten Schäden beigetragen haben könnten.

Queimas und Brandrodungen verantwortlich für über ein Drittel der Brände in Portugal
Bild: Joseolgon · Wikimedia Commons · CC BY 4.0

Darüber hinaus wurden soziale Fälle erwähnt, die die Aufnahmefähigkeit im Hospital São José in Lissabon blockieren und eine umfassende Besorgnis hinsichtlich der Gesundheitsversorgung und Rehabilitation inmitten dieser Brandkrise aufzeigen.

Das ICNF überwacht weiterhin die Situation und sammelt Daten über die Ursachen der Brände, um die Strategien zur Prävention und Reaktion zu verbessern. Die Studie soll den Behörden auch helfen, effektivere Maßnahmen für zukünftige Brandsaison zu implementieren.

Dieser Bericht ist Teil anhaltender Bemühungen, Waldbrände in Portugal zu verstehen und zu verhindern, wo der Klimawandel und menschliche Aktivitäten auf komplexe Weise miteinander interagieren.