Zum Inhalt springen

tagblick

Dienstag, 11. August 2026

Suche

Fußball

Uefa-Boykottandrohung bleibt bestehen, während FA Unterstützung für Infantino zurückzieht

Uefa bekräftigt seine Boykottandrohung gegen Fifa nach dem Rückzug der FA-Unterstützung für Gianni Infantino, während Frankreich die Teilnahme am U20-Frauen-Weltmeisterschaft bestätigt.

Uefa-Boykottandrohung bleibt bestehen, während FA Unterstützung für Infantino zurückzieht
Bild: Jesús Bueno Urbano · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Uefa hat bestätigt, dass die Boykottandrohung gegen die Wettbewerbe von Fifa weiterhin besteht, trotz der jüngsten Unterstützung von Präsident Gianni Infantino durch Fifa. Der europäische Verband erklärte, dass die Unterstützung von Fifa während eines Treffens am Mittwoch "nichts" an seiner Position ändere.

Diese Ankündigung erfolgt, nachdem der Football Association (FA) von England seine Unterstützung für Infantino zurückgezogen hat, was die Beziehung zwischen Uefa und Fifa weiter kompliziert. Uefa hat ein erhebliches Vertrauen in die Führung von Infantino verloren und hebt die breitere Unzufriedenheit innerhalb der europäischen Fußballgemeinschaft hervor.

Neben Uefa hat auch die globale Spielergewerkschaft Fifpro das, was sie als "tiefgreifenden Missbrauch von Präsidialmacht" durch Infantino bezeichnet, verurteilt. Diese Kritik spiegelt wachsende Bedenken unter verschiedenen Interessengruppen über die Governance des Fußballs auf internationaler Ebene wider.

Vor diesem Hintergrund hat Frankreich angekündigt, an der bevorstehenden U20-Frauen-Weltmeisterschaft, die für nächsten Monat geplant ist, teilzunehmen. Diese Entscheidung fällt trotz der laufenden Diskussionen über den möglichen Boykott von Uefa gegen Wettbewerbe unter der Leitung von Fifa.

Die Fußballakteure beobachten die Situation genau, da Ufa's andauernde Boykottdrohungen zukünftige internationale Veranstaltungen und Kooperationen umgestalten könnten. Dennoch zeigt das Engagement Frankreichs für die Teilnahme an der U20-Frauen-Weltmeisterschaft eine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Fifa trotz der anhaltenden Spannungen.

Die Situation bleibt angespannt, wobei Uefa-Beamte ihre kritische Sicht auf die Präsidentschaft von Infantino wiederholt haben und die Möglichkeit eines Boykotts weitere Formen annehmen könnte. Die Diskussionen innerhalb der Fußballgemeinschaft setzen sich fort, während verschiedene Akteure auf die sich entwickelnden Ereignisse reagieren.