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Mittwoch, 19. August 2026

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Yvette Roudy, frühere Ministerin für "Frauenrechte", ist im Alter von 97 Jahren verstorben

Yvette Roudy, Ministerin für Frauenrechte von 1981 bis 1986, ist am 18. August im Alter von 97 Jahren gestorben und für ihren Beitrag zur Gleichstellung der Geschlechter in Frankreich bekannt.

Yvette Roudy, die frühere Ministerin für "Frauenrechte" in Frankreich, ist am 18. August in Cabestany in den Pyrénées-Orientales im Alter von 97 Jahren verstorben. Sie hatte diese Funktion unter der Präsidentschaft von François Mitterrand von 1981 bis 1986 inne.

Die sozialistische Ministerin Yvette Roudy ist insbesondere dafür bekannt, das Gesetz zur Kostenübernahme für Schwangerschaftsabbrüche (IVG) verabschiedet zu haben. Ihr Engagement prägte das politische Landschaftsbild Frankreichs in den 1980er Jahren.

1983 gab sie zudem ihren Namen einer wichtigen Gesetzgebung zur beruflichen Gleichstellung von Männern und Frauen, die die Rechte der Frauen am Arbeitsplatz stärkte. Diese Gesetzgeberin machte auch den Internationalen Frauentag in Frankreich offiziell und erhöhte so die Sichtbarkeit der Themen rund um Frauenrechte.

Der Tod von Yvette Roudy hat im französischen politischen Umfeld unterschiedliche Reaktionen ausgelöst und an die Auswirkungen ihrer Maßnahmen für Frauenrechte und Geschlechtergleichheit erinnert. Ihre Rolle als Pionierin in diesem Bereich wird weithin anerkannt und gefeiert.

Ihr Erbe ist in Frankreich weiterhin präsent, wo die Fragen der Gleichstellung zwischen Männern und Frauen ein aktuelles Thema und Gegenstand von Debatten bleiben.