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Mittwoch, 19. August 2026

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Zahlreiche Eltern von Donorkindern möglicherweise von Kliniken in Nordzypern getäuscht

In Nordzypern wurden vermutlich mindestens dreißig Kinder mit dem falschen Spendersamen gezeugt, berichten verschiedene Quellen.

Es gibt den Verdacht, dass mindestens dreißig Kinder, hauptsächlich aus dem Vereinigten Königreich, mit Spendersamen gezeugt wurden, das nicht von den Eltern ausgewählt wurde. Dies berichtet die BBC, die bereits zuvor auf diese Missstände in den Fruchtbarkeitskliniken in Nordzypern aufmerksam gemacht hat.

Laut der BBC zeigt ihre Untersuchung, dass in allen Fällen die Eltern nicht die gewählten Spender erhalten haben. Dies hat zu großer Besorgnis unter den Eltern geführt, die nun befürchten, dass ihre Kinder nicht den genetischen Hintergrund haben, den sie erwartet haben.

Die Kliniken im türkischen Teil Zyperns stehen wegen dieser problematischen Praktiken in der Kritik. Die Anzahl der Betroffenen scheint größer zu sein als ursprünglich gemeldet, was den Umfang des Engagements dieser Kliniken noch unklarer macht.

Eltern haben ihre Zweifel über die Zuverlässigkeit der Kliniken und die Verfahren geäußert, die bei der Auswahl der Spender angewendet werden. Die Situation wirft Fragen über die Aufsicht und Regulierung der Fruchtbarkeitsbehandlungen in dieser Region auf.

Die britische Rundfunkanstalt BBC untersucht das Thema weiterhin und wird voraussichtlich in Zukunft weitere Einzelheiten über das Ausmaß des Problems und die Reaktionen der betroffenen Kliniken bekanntgeben.