Zum Inhalt springen

tagblick

Samstag, 8. August 2026

Suche

Welt

Zwei Männer wegen Misshandlung im Fall des Todes eines französischen Livestreamers verurteilt

Das Gericht in Nizza hat zwei Männer im Zusammenhang mit dem Tod des Livestreamers Jean Pormanove verurteilt, der im August vergangenen Jahres nach wiederholter Misshandlung starb.

Das Gericht in Nizza hat zwei Männer wegen schwerer Misshandlung und Aufstachelung zum Hass verurteilt. Dieses Urteil wurde im Rahmen der Ermittlungen zum Tod von Jean Pormanove gefällt, einem französischen Livestreamer, der im August vergangenen Jahres starb.

Pormanove, der auch unter seinem bürgerlichen Namen Raphaël Graven bekannt war, wurde während eines zwölf Tage dauernden Livestreams auf der Plattform Kick gefoltert. Der Livestream endete abrupt, nachdem er gestorben war, und der Bildschirm wurde schwarz.

Während dieses Livestreams schauten über eine Million Menschen zu, wie die Ereignisse sich entfalteten. Pormanove produzierte Inhalte gemeinsam mit anderen Streamern, was half, seine Popularität zu steigern.

Laut Berichten waren die verurteilten Männer zum Zeitpunkt von Pormanoves Tod schlafend. Dieses Detail wurde in der Berichterstattung über den Fall erwähnt und scheint ein wichtiges Element ihrer Beteiligung an der Situation zu sein.

Das Gericht hat keine spezifische Strafe bekannt gegeben, doch die Verurteilungen wegen schwerer Misshandlung und Aufstachelung zum Hass verdeutlichen die Ernsthaftigkeit des Falles.