Zum Inhalt springen

tagblick

Mittwoch, 12. August 2026

Suche

Welt

2,4 Millionen afghanischer Mädchen seit 2021 ohne Zugang zur Sekundarschulbildung

Seit der Machtübernahme der Taliban im Jahr 2021 sind 2,4 Millionen Mädchen in Afghanistan von der Sekundarschulbildung ausgeschlossen, so Unesco und die UN.

2,4 Millionen afghanischer Mädchen seit 2021 ohne Zugang zur Sekundarschulbildung
Bild: Abdulbasir Ilgor (VOA) · Wikimedia Commons · Public domain

Seit die Taliban 2021 die Macht in Afghanistan übernommen haben, haben 2,4 Millionen Mädchen keinen Zugang mehr zur Sekundarschulbildung. Diese Zahl wird von mehreren Organisationen, darunter der UN und der Unesco, zitiert, die auf die Schwere der Bildungssituation im Land hinweisen.

Die Unesco betont, dass, falls das bestehende Verbot des Zugangs zur Bildung für Mädchen und Frauen anhält, die Zahl bis 2030 auf etwa vier Millionen ansteigen könnte. Dies würde Afghanistan in die einzigartige Position bringen, das einzige Land der Welt zu sein, das Mädchen den Zugang zur Sekundar- und Hochschulbildung verweigert.

Laut Daten aus dem Jahr 2026 liegt die Zahl der Mädchen ohne Zugang zur Sekundarschulbildung um 200.000 höher als 2025, als es noch 2,2 Millionen waren. Dieser Anstieg spiegelt die Folgen der vom Taliban-Regime auferlegten Einschränkungen im Bildungssystem wider.

2,4 Millionen afghanischer Mädchen seit 2021 ohne Zugang zur Sekundarschulbildung
Bild: Rr016 · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Die internationale Gemeinschaft hat sich besorgt über die Situation der Mädchen in Afghanistan gezeigt und fordert häufig, dass das Taliban-Regime seine Position zur Bildung überdenkt. Internationale Beobachter sind der Meinung, dass das Verbot langfristige Auswirkungen auf die afghanische Gesellschaft haben wird.

Die Einschränkungen des Bildungszugangs verstärken die Isolation Afghanistans auf der globalen Bühne. Das Taliban-Regime sieht sich weitreichender Verurteilung durch Regierungen und Organisationen gegenüber, die die Menschenrechte verteidigen, doch konkrete Maßnahmen zur Veränderung der Situation wurden bisher nicht umgesetzt.

In der Zwischenzeit sind afghanische Mädchen weiterhin von fehlenden Möglichkeiten und einem restriktiven Umfeld betroffen, das ihre Bildungs- und persönliche Entwicklung einschränkt. Dies stellt eine Bildungskrise dar, die dringend Aufmerksamkeit und entschlossenes Handeln erfordert.

Anzeige

Hier könnte Ihre Werbung stehen

Reichweite im deutschsprachigen Raum — jetzt Kontakt aufnehmen