Panorama
230 Migranten überqueren Ärmelkanal in einem Schlauchboot
In einem neuen Vorfall haben 230 Migranten den Ärmelkanal in einem Schlauchboot überquert, was eine traurige Höchstzahl darstellt.

Nach Angaben der französischen Rettungsorganisation SNSM sowie britischer Medien haben 230 Migranten den Ärmelkanal von Frankreich nach Großbritannien in einem einzigen Schlauchboot überquert. Dies stellt eine neue Rekordzahl dar, da noch nie so viele Menschen auf einem Gummiboot transportiert wurden.
Unter den Migranten sollen mehr als 20 Kinder gewesen sein, wie Seenotretter berichten. Die Bedingungen für den Transport in einem solchen Boot gelten als extrem unsicher und gefährlich.
Die britische Regierung machte in einer Reaktion auf den Vorfall „skrupellose Schleuserbanden“ verantwortlich, die für die gefährlichen Überfahrten zuständig seien. Details zu den Ansprüchen oder Maßnahmen der Regierung wurden jedoch nicht genannt.