Inland
AfD-Chefin Weidel will Euro-Ausstieg und Schengen-Abkommen kündigen
Im ZDF-Interview hat AfD-Chefin Weidel ihre Forderungen nach einem Euro-Ausstieg und geschlossenen Grenzen bekräftigt.

Die Vorsitzende der AfD, Alice Weidel, hat in einem Sommerinterview beim ZDF deutlich gemacht, dass sie den Ausstieg aus dem Euro und die Schließung der deutschen Grenzen anstrebt. Weidel bezeichnete den Euro als eine "instabile Währung" und sprach von einer "Weichwährung", was ihre Ablehnung der europäischen Währungsunion unterstreicht.
Weidel äußerte zudem die Meinung, dass das Schengen-Abkommen, das einen freien Personenverkehr zwischen den Schengen-Staaten ermöglicht, "aufgekündigt" werden sollte. Diese Position ist Teil der politischen Agenda der AfD, die unter anderem die Kontrolle an den Grenzen und eine restriktive Migrationspolitik fordert.
Im Rahmen des Interviews ging Weidel auch auf die aktuelle Regierung ein und übte scharfe Kritik an den "Flachzangen" in der Politik, was auf ihre direkte Auseinandersetzung mit der politischen Konkurrenz hinweist.