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Freitag, 18. September 2026

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Aguiar-Branco weist Untersuchungsausschuss des Chega zu Luís Neves zurück

Der Präsident der Assembleia da República, José Pedro Aguiar-Branco, hat den Antrag des Chega auf einen Untersuchungsausschuss zu Luís Neves abgelehnt, aber den Antrag des JPP akzeptiert.

Archivbild: Aguiar-Branco weist Untersuchungsausschuss des Chega zu Luís Neves zurück
ArchivbildBild: Ministério da Defesa · Wikimedia Commons · CC BY 2.0

Der Präsident der Assembleia da República, José Pedro Aguiar-Branco, hat einen Antrag der Partei Chega zur Schaffung eines Untersuchungsausschusses zur Leitung von Luís Neves in der Polícia Judiciária abgelehnt. Die Entscheidung wurde nach dem Scheitern des Misstrauensantrags des Chega gegen die Regierung im Plenum bekannt gegeben.

Im Gegensatz dazu gab Aguiar-Branco grünes Licht für den Antrag der Partei Juntos Pelo Povo (JPP), die ebenfalls die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses beantragt hat. Dieser Antrag muss noch im Parlament zur Abstimmung gebracht werden und benötigt eine Mehrheit zur Genehmigung.

Als Reaktion auf die Ablehnung des Antrags des Chega erhob der Parteiführer André Ventura Vorwürfe gegen den Präsidenten der Assembleia da República und behauptete, Aguiar-Branco schütze das 'politische System'.

Archivbild: Aguiar-Branco weist Untersuchungsausschuss des Chega zu Luís Neves zurück
ArchivbildBild: oscepa · Flickr · BY-SA

Ventura forderte ein Treffen mit Aguiar-Branco, um zu erörtern, wie man den Antrag des Chega ändern könne, um ihn akzeptabel zu machen, ohne die politische Natur desselben zu verändern. Der Chega-Vorsitzende suchte nach Strategien, um trotz der Ablehnung voranzukommen.

Neben Venturas Erklärungen wird auch die Frustration über die Art und Weise, wie die Opposition in der Assembleia verwaltet wird, zum Ausdruck gebracht. Der Chega suchte einen Kommunikationskanal, um den Ausgang der Situation zu beeinflussen.

In diesem Kontext fällt die Ablehnung des Chega mit einer möglichen Annahme und Abstimmung über andere Untersuchungsausschuss-Anträge zusammen, was die Spannung zwischen den verschiedenen im Parlament vertretenen Parteien erhöht.