Zum Inhalt springen

tagblick

Donnerstag, 22. Oktober 2026

Suche

Panorama

Amatrice gedenkt mit 239 Glockenschlägen der Erdbebenopfer

In Amatrice wurde an das verheerende Erdbeben vor zehn Jahren erinnert. Eine Mahnwache und 239 Glockenschläge ehrten die fast 300 Opfer.

Archivbild: Amatrice gedenkt mit 239 Glockenschlägen der Erdbebenopfer
ArchivbildBild: Kaspo · Wikimedia Commons · CC BY 2.5

In der Nacht zum 24. August hat die italienische Gemeinde Amatrice mit einer Mahnwache und 239 Glockenschlägen an das verheerende Erdbeben erinnert, das vor genau zehn Jahren stattfand. Bei diesem Erdbeben kamen annähernd 300 Menschen ums Leben, was die Region schwer traf.

Die Veranstaltung diente nicht nur dem Gedenken der Opfer, sondern auch als Mahnung an die anhaltenden Herausforderungen, denen die Gemeinde nach dem Erdbeben gegenübersteht. Der Wiederaufbau in Amatrice verläuft nur schleppend und viele Fragen zur Infrastruktur sind weiterhin ungeklärt.

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni wird im Laufe des Tages in Amatrice erwartet. Die Gemeinde hat heute noch etwa 2.100 Einwohner, die sich mit den Folgen des Erdbebens auseinandersetzen müssen.

Archivbild: Amatrice gedenkt mit 239 Glockenschlägen der Erdbebenopfer
ArchivbildBild: Gunnar Ries zwo · Flickr · BY-SA

Bereits vor der Mahnwache kamen in der Gemeinde zahlreiche Menschen zusammen, um der Opfer zu gedenken und Solidarität zu zeigen. Die Glockenschläge in der Nacht signalisierten das Andenken an das tragische Ereignis und die fortdauernde Trauer der Betroffenen.

In Italien und darüber hinaus wird an diesem Jahrestag der Verlust und die Zerstörung in Amatrice thematisiert. Der heutige Tag ist sowohl ein Moment des Gedenkens als auch ein Aufruf zur Erinnerung an die ausstehenden Aufgaben im Bereich des Wiederaufbaus.