Politik
Apple ändert App-Store nach EU-Strafe von 500 Millionen Euro
Nach einer Strafe der EU-Kommission plant Apple, ab Oktober Änderungen im App-Store vorzunehmen, die Entwicklern und Nutzern mehr Optionen bieten sollen.

Die EU-Kommission verhängte im Jahr 2025 eine Strafe von 500 Millionen Euro gegen Apple, um den Konzern zu mehr Transparenz und Offenheit im Vertrieb seiner Apps zu bewegen.
Nach Angaben von Apple und der EU-Kommission sollen die Änderungen ab Oktober 2023 in Kraft treten. Ziel ist es, Nutzern innerhalb der Europäischen Union mehr Wahlfreiheit beim Herunterladen und Bezahlen von Apps zu ermöglichen.
Die Neuerungen umfassen eine Erleichterung für Entwickler von Apps, die mit Apple kompatibel sind. Diese sollen künftig die Freiheit haben, selbst zu entscheiden, wie sie ihre Programme vertreiben und welche Zahlungsmethoden sie anbieten.
Darüber hinaus berichtet die Südtirol News, dass Apple unter dem Druck der EU auch die umstrittene Kerntechnologiegebühr durch neue Provisionsmodelle ersetzen will.
An den Änderungen arbeite Apple, um den Wettbewerb zu fördern, was auch die Möglichkeiten für Nutzer verbessern soll, auf alternative Angebote zuzugreifen.
Die Entwicklungen könnten langfristige Auswirkungen auf Apples Strategie im App-Store haben, da der Konzern sich jahrelang gegen eine Öffnung seines geschlossenen Systems ausgesprochen hatte.