Zum Inhalt springen

tagblick

Freitag, 23. Oktober 2026

Suche

Wissen & Technologie

Apple wirft OpenAI Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen vor

Apple hat neue Beweise in einem Rechtsstreit gegen OpenAI präsentiert, die einen ehemaligen Mitarbeiter des Unternehmens betreffen, der verdächtigt wird, Geschäftsgeheimnisse gestohlen zu haben.

Archivbild: Apple wirft OpenAI Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen vor
ArchivbildBild: FoxTPNL · Wikimedia Commons · CC BY 4.0

Apple hat einen Antrag bei einem US-Bundesgericht eingereicht, in dem dem KI-Unternehmen OpenAI vorgeworfen wird, Geschäftsgeheimnisse des iPhone-Konzerns genutzt zu haben. Der Vorwurf richtet sich gegen einen ehemaligen Ingenieur von Apple, der angeblich auf einen Schaltplan für einen Stromrichter zugegriffen haben soll, während er für OpenAI tätig war.

In den eingereichten Unterlagen bezeichnet Apple die neu gefundenen Beweise als "schockierend". Der Konzern behauptet, dass die Daten, die während einer forensischen Analyse eines Arbeits-MacBooks eines ehemaligen Mitarbeiters entdeckt wurden, vertrauliche schematische Zeichnungen enthalten, die für die Arbeit bei OpenAI verwendet worden seien.

Zusätzlich wird behauptet, dass der ehemalige Mitarbeiter Beweise für den Datendiebstahl vernichtet hat, nachdem er erfahren hatte, dass eine Untersuchung gegen ihn läuft. Apple beantragt eine Beschleunigung der Offenlegung der Beweise in dem laufenden Verfahren, um weitere Informationen zu gewinnen.

Archivbild: Apple wirft OpenAI Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen vor
ArchivbildBild: Carl Otto · Wikimedia Commons · Public domain

OpenAI hat auf die Vorwürfe reagiert und gibt an, dass Apple selbst für die Situation verantwortlich sei. OpenAI argumentiert, dass die Verfahren des iPhone-Herstellers unordentlich seien und die Vorwürfe unbegründet seien.

Die rechtlichen Auseinandersetzungen zwischen Apple und OpenAI drehen sich um den angeblichen Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen, in deren Rahmen beide Unternehmen nun auch gegenseitig neue Beweismittel vorlegen. Apple hat im Prozess festgestellt, dass ähnliche Werkzeugnamen in einem konkurrierenden Unternehmen aufgetaucht sind.

Die Vorwürfe und die damit verbundenen Beweise haben zu einer intensiven Untersuchung sowohl durch Apple als auch durch rechtliche Vertreter des ehemaligen Mitarbeiters geführt, um die Situation umfassend zu klären. Aus verschiedenen Quellen wird berichtet, dass die Ermittlungen sich auch auf zusätzliche Geräte ausweiten könnten.