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Dienstag, 11. August 2026

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Australien impft gefährdete einheimische Vögel gegen H5-Vogelgrippe

Die australische Regierung plant, gefangene einheimische Vögel im Rahmen ihrer Reaktion auf den Ausbruch der H5-Vogelgrippe zu impfen, der zu massiven Seevogelsterben geführt hat.

Australien impft gefährdete einheimische Vögel gegen H5-Vogelgrippe
Bild: USFWS/Southeast · Openverse · BY

Die Impfkampagne gegen das H5-Vogelgrippevirus wird bald für einheimische Vogelarten, die in Gefangenschaft gehalten werden, in Australien gestartet. Die Bundesministerin für Landwirtschaft, Julie Collins, gab am Dienstag bekannt, dass die erste Runde der Impfungen die am stärksten bedrohten Arten priorisieren wird.

Diese Ankündigung kommt inmitten von Bedenken nach den jüngsten Massentoden von Seevögeln, die mit dem Ausbruch der aviären Influenza in Verbindung gebracht werden und auf Zugvögel zurückzuführen sind. Diese Vorfälle stellen eine erhebliche Eskalation der laufenden Gesundheitskrise unter den Vogelpopulationen dar.

Collins hob die Herausforderungen hervor, die mit der Umsetzung einer umfassenden Impfstrategie für wildlebende Vögel verbunden sind, und wies auf die Schwierigkeiten hin, sie für die notwendigen zwei Dosen zu fangen, die für eine effektive Immunisierung erforderlich sind. Sie erkannte die Grenzen der Impfung bei der Verhinderung der Ausbreitung unter wilden Populationen an.

Australien impft gefährdete einheimische Vögel gegen H5-Vogelgrippe
Bild: kiwanja · Openverse · BY

Trotz dieser Herausforderungen konzentriert sich die Regierung darauf, bestimmte einheimische Arten in Gefangenschaft zu schützen, einschließlich derjenigen, die in Zoos und Zuchtprogrammen zu finden sind. Dieser Einsatz zielt darauf ab, das Risiko des Aussterbens dieser einzigartigen Vogelarten, die durch das Virus bedroht sind, zu verringern.

Der H5N1-Stamm der Vogelgrippe, der kürzlich in Australien aufgetreten ist, stellt eine ernsthafte Bedrohung für die heimische Avifauna dar und hat entscheidende Maßnahmen der Bundesregierung erforderlich gemacht. Die Impfkampagne ist Teil einer umfassenderen Strategie, um den Ausbruch einzudämmen und die einheimische Tierwelt zu schützen.

Collins betonte die Notwendigkeit sofortiger Maßnahmen und erklärte, dass es zwar schwierig sei, die Übertragung des Virus unter Wildvögeln zu kontrollieren, die Bemühungen zum Schutz der am stärksten gefährdeten Arten jedoch ohne Verzögerung fortgesetzt werden müssen. Die Impfmaßnahmen werden voraussichtlich in den kommenden Tagen und Wochen beginnen.