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Sonntag, 25. Oktober 2026

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Australien verbietet KI-generierte Songs aus offiziellen Charts

Die australische Musikbranche setzt klare Grenzen für KI-generierte Songs und schließt diese von den offiziellen Hitparaden aus.

Archivbild: Australien verbietet KI-generierte Songs aus offiziellen Charts
ArchivbildBild: DLR_de · Flickr · BY

Die Australian Recording Industry Association (ARIA) hat bekannt gegeben, dass in den offiziellen Musikcharts Australiens künftig keine Songs mehr berücksichtigt werden, die überwiegend oder vollständig von Künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt wurden. Diese Regelung tritt ab Freitag in Kraft und spiegelt eine Reaktion auf die zunehmende Verbreitung von KI-generierten Musikstücken wider.

Hintergrund der Entscheidung ist ein Vorfall, der für Aufsehen sorgte: Eine KI-Version von Madonnas Song „Like a Prayer“ hatte für Diskussionen innerhalb der Musikszene gesorgt. Dieser Vorfall hat offenbar den Anstoß für die neuen Richtlinien gegeben, die den menschlichen Ursprung von künstlerischem Schaffen schützen sollen.

Gemäß den neuen Richtlinien bleiben jedoch Aufnahmen zulässig, bei denen Künstliche Intelligenz nur als Hilfsmittel eingesetzt wird und nicht die Hauptquelle der Musik darstellt. Diese Unterscheidung soll sicherstellen, dass menschliche Kreativität und originale künstlerische Ausdrucksformen weiterhin im Vordergrund stehen.

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ArchivbildBild: DLR_de · Flickr · BY

Die Maßnahme wurde als notwendig erachtet, um die Authentizität und die künstlerische Integrität in der Musikbranche zu wahren. ARIA hat betont, dass es in diesen Veränderungen um den Schutz der kreativen Arbeit von Musikern geht, die sich auf traditionelle Weisen der Musikproduktion stützen.

In Australien ist das Thema der KI-generierten Kunst nicht neu. Die Diskussion über die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf kreative Berufe wird in vielen Ländern geführt, wobei verschiedene Ansätze zur Regulierung derartiger Inhalte verfolgt werden. Die Entscheidung Australiens könnte daher als Teil einer breiteren Bewegung innerhalb der globalen Musik- und Kunstszene gesehen werden.

Experten betrachten die Entscheidung als ein Zeichen dafür, dass die Kreativbranche sich aktiv mit den Veränderungen auseinandersetzt, die die Technologie mit sich bringt. Die musikalische Landschaft wird weiterhin von diesen Entwicklungen beeinflusst, während das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine neu definiert wird.