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Dienstag, 20. Oktober 2026

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Austrian Airlines-Flugzeug nach Bombendrohung in Sofia zwischengelandet

Ein Austrian Airlines-Flug von Tel Aviv nach Wien musste wegen einer Bombendrohung in Sofia landen. Die 57 Personen an Bord wurden sicher evakuiert und das Flugzeug untersucht.

Archivbild: Austrian Airlines-Flugzeug nach Bombendrohung in Sofia zwischengelandet
ArchivbildBild: Asurnipal · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Ein Flugzeug der Austrian Airlines, das am Sonntagabend von Tel Aviv nach Wien unterwegs war, hat aufgrund einer Bombendrohung in Sofia notlanden müssen. Laut Berichten bulgarischer Behörden und der Airline erhielt die Besatzung während des Flugs eine Drohung, als sich das Flugzeug der rumänischen Grenze näherte.

Die Entscheidung zur Notlandung wurde von der Crew getroffen, die in der Folge bei der Ankunft in Sofia die Passagiere evakuierte. Insgesamt befanden sich 51 Passagiere und sechs Crewmitglieder an Bord des Flugzeugs, wie Austrian Airlines mitteilte.

Nach der Landung wurde das Flugzeug gründlich durchsucht. Erste Informationen deuten darauf hin, dass bei dieser Überprüfung keine Gefahr festgestellt wurde. Die bulgarischen Sicherheitskräfte führten die Durchsuchung in Zusammenarbeit mit der lokalen Polizei durch.

Austrian Airlines-Flugzeug nach Bombendrohung in Sofia zwischengelandet
Bild: Ivan Radic · Flickr · BY

Zusätzlich wurde die bulgarische Luftwaffe aktiv, indem ein Kampfjet (MiG-29) zur Begleitung des Flugzeugs entsandt wurde. Dies geschah als Sicherheitsmaßnahme während des Anflugs auf Sofia, um sicherzustellen, dass alle erforderlichen Schritte in Bezug auf die Bombendrohung unternommen wurden.

Wie die Medien berichteten, konnte das Flugzeug schließlich in den frühen Morgenstunden sicher in Wien landen. An Bord befanden sich die gleichen 57 Personen, die zuvor in Sofia evakuiert worden waren, und die Airline informierte über den Abschluss der Sicherheitsmaßnahmen und die Entwarnung.

Die Vorfälle wurden von verschiedenen Nachrichtenagenturen international aufgenommen, wobei sowohl örtliche als auch internationale Medien über die Entwicklungen berichteten. Die genauen Hintergründe der Bombendrohung und mögliche Motivation wurden bislang nicht weiter spezifiziert.