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Donnerstag, 22. Oktober 2026

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Belfius muss sich vor Strafgericht in Phishingfall verantworten

Belfius steht am 30. November vor Gericht, weil die Bank einem Phishing-Opfer nicht umgehend das Geld zurückgezahlt hat.

Archivbild: Belfius muss sich vor Strafgericht in Phishingfall verantworten
ArchivbildBild: Deborah Bergiers · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Belfius muss sich am 30. November vor dem französischsprachigen Strafgericht in Brüssel wegen eines Phishing-Falls verantworten. Die Bank soll einen Kunden nach dem Diebstahl von fast 100.000 Euro durch Betrüger nicht sofort entschädigt haben.

Laut Berichten von De Tijd und L'Echo hat Belfius nicht schnell genug auf die Ansprüche des Opfers reagiert, was den Anlass für diese strafrechtliche Verfolgung darstellt. Diese Vorgehensweise ist bemerkenswert, da zivilrechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Phishing-Vorfällen häufiger vorkommen, aber ein Strafprozess in diesem Zusammenhang ungewöhnlich ist.

Archivbild: Belfius muss sich vor Strafgericht in Phishingfall verantworten
ArchivbildBild: Andrew Levine · Wikimedia Commons · Public domain

Der Strafrichter erhält so die Möglichkeit, über die Verantwortlichkeiten der Bank in solchen Situationen zu entscheiden. Derzeit ist unklar, wie das Gericht diese Angelegenheit angehen wird und welche Folgen dies für Belfius haben könnte.

Dieser Fall könnte für andere Finanzinstitute, die mit ähnlichen Fällen von Cyberkriminalität konfrontiert sind, relevant sein. Es ist nicht das erste Mal, dass Banken nach Beschwerde über Phishing vor Gericht stehen, aber der Ausgang dieses Prozesses könnte einen Präzedenzfall schaffen.