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Berlin-Marathon: Tigst Assefa verpasst Weltrekord aufgrund von Krämpfen
Die Äthiopierin Tigst Assefa hat beim Berlin-Marathon die drittschnellste Zeit der Geschichte erzielt, jedoch aufgrund von Krämpfen im Finish den Weltrekord verpasst.

Am Sonntag fand der 52. Berlin-Marathon statt. Tigst Assefa aus Äthiopien hatte sich vorgenommen, den Frauen-Weltrekord zu brechen. Von Beginn der Veranstaltung zeigte sie eine starke Leistung und lag lange Zeit auf Rekordkurs. Um ihr Ziel zu erreichen, benötigte sie eine Zeit von unter 2:11:32 Stunden, die derzeitige Bestmarke.
Kurz vor dem Ziel, etwa zwei Kilometer entfernt, begann jedoch Assefa zu kämpfen. Sie erlitt Muskelkrämpfe, die ihre Geschwindigkeit stark beeinträchtigten. Trotz der Schmerzen versuchte sie, das Tempo zu halten und die Ziellinie zu überqueren, um ihren Traum vom Weltrekord nicht aufzugeben.
Letztendlich erreichte Tigst Assefa das Ziel in einer Zeit von 2:11:04 Stunden, was die drittschnellste Marathon-Zeit in der Geschichte darstellt. Dennoch blieb sie 68 Sekunden hinter dem angestrebten Weltrekord zurück und verpasste somit die Möglichkeit, diesen zu erringen. Ihre Leistung wird jedoch als herausragend gewertet, da sie trotz der Verletzungsproblematik eine beeindruckende Zeit lief.

Bei den Männern ging der Sieg an Guye Adola, ebenfalls aus Äthiopien. Er finishte in einer Zeit von 2:02:51 Stunden. Auch Adola konnte seine persönliche Bestzeit erreichen und stellte damit die zweitschnellste Zeit der Geschichte in Berlin auf.
Die Veranstaltung zog erneut viele Zuschauer an und war von spannenden Wettkämpfen geprägt. Der Berlin-Marathon hat sich über die Jahre als eine der wichtigsten Marathon-Veranstaltungen der Welt etabliert, bekannt für seine schnelle Strecke und die internationale Teilnehmerzahl.
Es bleibt abzuwarten, ob Tigst Assefa bei zukünftigen Wettkämpfen wieder die Gelegenheit haben wird, ihren Weltrekordversuch zu wiederholen. Sowohl sie als auch die Zuschauer hoffen auf ein baldiges Wiedersehen in einem weiteren Marathon.