Panorama
Bombendrohungen gegen Flüge in Europa – inklusive Flughafen Wien betroffen
Am Donnerstag gab es mehrere Bombendrohungen gegen Passagierflüge in Europa, auch der Flughafen Wien war betroffen. Sicherheitsmaßnahmen wurden ergriffen, jedoch erwiesen sich die Drohungen als nicht echt.

Am Donnerstagmorgen wurden in Europa mehrere Bombendrohungen gegen Passagierflüge gemeldet. Unter anderem war ein Airbus A321 von Wizz Air betroffen, der auf dem Weg von Mailand nach Warschau war und aufgrund einer Drohung in Wien landete. Laut Angaben von Brussels Airport landete ein weiteres Flugzeug sicher, das von Warschau nach Brüssel flog.
Die Drohungen umfassten mehrere Flüge, die in Wien landeten oder von dort abhoben. Berichten zufolge wurde der Flughafen Wien über eine E-Mail mit einer abstrakten Drohung informiert, die sich auf vier Flüge bezog. Der Polizeisprecher Stefan Loidl bestätigte die Ermittlung der Behörden zu den Vorfällen.
Zahlreiche weitere Flüge in Europa waren ebenfalls betroffen. Ein Flug von Dublin nach Rom musste aufgrund einer Drohung auf einem französischen Militärflugplatz notlanden, während andere Maschinen von Kampfjets eskortiert wurden. Die föderale Polizei in Belgien erklärte, dass nach einer ersten Einschätzung keine weiteren Sicherheitsmaßnahmen erforderlich seien.

Insgesamt wurden Flüge von verschiedenen Airlines, darunter Aer Lingus, Ryanair, Finnair und Aegean, in mehreren europäischen Ländern mit Drohungen konfrontiert. Die genauen Hintergründe der Bombendrohungen sind laut Berichten bisher unklar, aber die Behörden prüfen alle relevanten Informationen.
Bislang erwies sich keine der Drohungen als echt. In den letzten Tagen gab es wiederholt ähnliche Vorfälle, die den Luftverkehr in ganz Europa beeinträchtigten. Die Behörden nehmen alle Hinweis auf mögliche Drohungen ernst und prüfen diese sorgfältig, um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten.
Die betroffenen Flughäfen und Fluggesellschaften haben Sicherheitsaudits und Verfahren zur Risikobewertung involviert. Die internationalen Luftfahrtbehörden haben den Vorfall zur Kenntnis genommen und stehen in Kontakt mit lokalen Sicherheitskräften, um eine umfassende Zusammenarbeit sicherzustellen.