Inland
Bundesländer lockern Sonntagsfahrverbot für Lkw wegen Niedrigwasser
Um Lieferengpässe aufgrund des Niedrigwassers im Rhein zu vermeiden, haben mehrere Bundesländer das Sonntagsfahrverbot für Lkw gelockert. Betroffen sind vor allem Transporte in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und dem Saarland.

Aufgrund des anhaltenden Niedrigwassers im Rhein haben mehrere Bundesländer das Sonntagsfahrverbot für Lkw vorübergehend gelockert. Die Maßnahmen betreffen die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und das Saarland, die damit auf die aktuellen Herausforderungen im Gütertransport reagieren wollen.
Die zuständigen Ministerien der jeweiligen Länder erklärten, dass das Ziel dieser Lockerung darin besteht, Lieferengpässe zu verhindern. Die vorübergehende Ausnahme vom Fahrverbot soll es ermöglichen, die dringend benötigten Güter, die aufgrund der niedrigen Pegelstände nicht mehr über die Wasserstraße transportiert werden können, auf die Straße zu verlagern.
Da die Auswirkungen des Niedrigwassers in der Transportlogistik spürbar sind, wird erwartet, dass es in den kommenden Tagen auf den Autobahnen zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen kommen könnte. Die genauen Dauer und Bedingungen der Lockerung wurden bisher nicht näher spezifiziert.