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Ceuta: Marokko dispersiert Migranten an der Grenze mit Tränengas und Einsätzen
Die marokkanischen Behörden haben Hunderte von Migranten in der Nähe von Ceuta mit Tränengas und Hubschraubern zerstreut.

Die marokkanischen Sicherheitskräfte haben mehrere Hundert Migranten in der Nähe der Küstenstadt Fnideq, nur wenige Kilometer von der spanischen Enklave Ceuta entfernt, zerstreut. Berichten zufolge erfolgte der Einsatz, nachdem die Migrantengruppen versuchten, die Grenze illegal zu überqueren.
Die Behörden setzten Tränengas ein, und es wurden auch Hubschrauber während der Auseinandersetzungen eingesetzt. Während der Zerstreuungsoperation sind keine Verletzten gemeldet worden.

Die Nachrichtenagenturen geben unterschiedliche Zahlen über die abgefangenen Migranten an, wobei eine Agentur von 148 Personen berichtet. Die Situation an der Grenze bleibt angespannt, aber im Moment scheint der neue Angriff auf die Exklave abgewendet zu sein.
In den vergangenen Tagen hatten Rabat und Madrid die Sicherheitsmaßnahmen an der Grenze verstärkt, besorgt, dass die Verbreitung von Informationen in sozialen Medien zu einer massiven Ankunft von Migranten führen könnte. Die Eindämmungsmaßnahmen wurden mit großer Sorgfalt durchgeführt, um eine Eskalation der Gewalt zu vermeiden.