Panorama
DGAV empfiehlt Impfungen von Geflügel und Truthähnen nach Verschärfung der Krankheit
Die DGAV warnt vor dem Anstieg der Newcastle-Krankheit in Spanien und empfiehlt die Impfung von Vögeln.

Die Direktion für Ernährung und Veterinärwesen (DGAV) hat eine Warnung über die Verschärfung der Newcastle-Krankheit in Spanien herausgegeben und empfiehlt die Impfung von Geflügel und Truthähnen. Laut Informationen wurden bis zum 10. August 2026 38 Ausbrüche der Infektion im Nachbarland gemeldet, wobei die meisten dieser Fälle bei ungeimpften Nutzgeflügel auftraten.
Die Newcastle-Krankheit ist eine virale Infektion, die Vögel betrifft und zu hohen Sterberaten führen kann. Angesichts der geografischen Nähe empfiehlt die DGAV präventive Maßnahmen, um die Ausbreitung der Krankheit unter Vögeln in Portugal zu verhindern.
Neben der Impfung von Geflügel und Truthähnen rät die DGAV auch dazu, den Kontakt zwischen Hausvögeln und Wildvögeln zu vermeiden, um das Ansteckungsrisiko zu verringern. Diese Empfehlung zielt darauf ab, nicht nur das Nutzgeflügel zu schützen, sondern auch die Geflügelzüchter.

Die Situation in Spanien hat in der DGAV Besorgnis erregt, da die Infektionsfälle Auswirkungen auf die lokale Geflügelindustrie haben könnten. Die Impfung wird als eine wichtige Strategie zur Kontrolle des Ausbruchs angesehen.
Bislang wurden signifikante Fälle registriert, was Fragen zur Wirksamkeit der Impfstoffe und zur Notwendigkeit umfassenderer Impfkampagnen aufwirft. Die DGAV fordert die Züchter auf, die vorgelegten Richtlinien zu befolgen, um ihre Vögel zu schützen.
Der Appell der DGAV erfolgt im Kontext einer zunehmenden gesundheitsbehördlichen Überwachung, mit dem Ziel, die Gesundheit der Vögel und der Geflügelbestände in Portugal zu sichern.