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Mittwoch, 19. August 2026

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Ausland

Die USA verhängen Sanktionen gegen Tomoko Akane, Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs

Washington hat Sanktionen gegen Tomoko Akane verhängt und verstärkt damit seinen Druck auf den ISGC, der als politisiert gilt.

Die USA haben am 18. August 2026 Sanktionen gegen Tomoko Akane, Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs (ISGC), sowie gegen den stellvertretenden Staatsanwalt Abdoulaye Seye angekündigt. Diese Entscheidung ist Teil einer diplomatischen Offensive gegen den ISGC, den Washington als "politisiert" und "korrupt" ansieht, wie mehrere Quellen, darunter Le Temps und Radio-Canada, berichten.

Washington startete am 13. Juli eine diplomatische Kampagne, um die Mitgliedstaaten des ISGC zu bewegen, sich zurückzuziehen. Die amerikanische Reaktion erfolgt, nachdem Venezuela und Tschad diesem Aufruf bereits gefolgt sind. Ein Teil dieser Offensive richtete sich auch gegen die Ermittlungen des ISGC bezüglich Israel, was die Spannungen zwischen den USA und dieser Justizbehörde verschärfte.

Die japanische Regierung hat Bedauern über die Sanktionen gegen Tomoko Akane geäußert und die Maßnahme als "sehr bedauerlich" bezeichnet. Die USA haben Akane beschuldigt, an Bemühungen teilgenommen zu haben, um Verantwortliche zu untersuchen, die die Zuständigkeit des ISGC ablehnen, wie Le Monde berichtet.

Der ISGC hat auf die amerikanischen Sanktionen reagiert und erklärt, dass sie den Rechtsstaat untergraben. Im Kontext dieser Eskalation hält Washington weiterhin an seiner Position gegen die Gerichtsbarkeit in Den Haag fest, die bereits mehrere ihrer Mitglieder unter Druck sieht.

Die Sanktionen untersagen insbesondere Akane und mehreren anderen Richtern die Einreise in die USA. Diese Entscheidung wurde von einigen amerikanischen Medien begrüßt, die den ISGC als eine Institution beschreiben, deren Glaubwürdigkeit durch die Außenpolitik Washingtons in Frage gestellt wird.

Das diplomatische Klima zwischen den USA und dem ISGC bleibt angespannt, mit fest verankerten Positionen auf beiden Seiten. Die USA, die dem Vertrag zur Errichtung des ISGC nicht beigetreten sind, verfolgen weiterhin ihre Druckstrategie gegenüber den Nationen und der Institution selbst. Die internationalen Gemeinschaft wird die nächsten Entwicklungen in dieser Situation aufmerksam verfolgen.

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