Panorama
Dieter (64) vollendet seinen 37. Dodentocht im Rollstuhl nach ALS-Diagnose
Trotz seiner Diagnose bulbärer ALS absolvierte Dieter Van Meensel (64) am Samstag die Dodentocht im Rollstuhl, umgeben von Familie und Applaus.

Dieter Van Meensel, 64 Jahre alt, hat am Samstag seine 37. Teilnahme an der 100 km langen Dodentocht abgeschlossen, trotz seiner kürzlichen Diagnose bulbares ALS. Die emotionale Veranstaltung fand auf dem Cardijnplein in Bornem statt, wo er von seiner Familie in einem Rollstuhl zur Ziellinie geschoben wurde.
Im März kaufte Dieter noch ein Ticket für die Dodentocht, ohne zu wissen, dass er einen Monat später die Diagnose erhalten würde. Als die schwere Erkrankung festgestellt wurde, konnte er die gesamte Distanz nicht mehr selbständig zurücklegen.
Die Familie von Dieter spielte eine wichtige Rolle während der letzten fünf Kilometer seines Weges. Sie unterstützten ihn, sodass er schließlich die Ziellinie erreichte, was zu einem ohrenbetäubenden Applaus des Publikums führte.
Bei der Ziellinie war die Emotion spürbar. Die Teilnahme an der Dodentocht, die so einen wichtigen Teil seines Lebens ausmachte, wurde nun von den Herausforderungen begleitet, die die Krankheit mit sich brachte.
Seine Teilnahme in diesem Jahr empfindet er als besonders, denn er äußert, dass die Dodentocht für ihn 'für immer' bestehen bleiben wird. Dieses Ereignis hat nicht nur Einfluss auf ihn genommen, sondern auch auf seine Familie und Freunde, die ihn unterstützten.
Die Geschichten von Teilnehmern wie Dieter betonen die Resilienz von Individuen, die trotz Rückschlägen versuchen, ihre Leidenschaften und Erfahrungen zu genießen.