Welt
Dürre in fast drei Vierteln Englands ausgerufen nach Trockenheit
Die britische Regierung hat in 71,3 % Englands Dürrebedingungen verkündet, angesichts rekordverdächtiger Trockenheit und einer bevorstehenden Hitzewelle.

Die britische Regierung berichtete am Montag, dass fast drei Viertel Englands, konkret 71,3 %, nun unter Dürrebedingungen leiden. Diese Ankündigung folgt auf den Juli, der als der trockenste Monat in England und Wales seit Beginn der Aufzeichnungen gilt.
Die Erklärung erfolgt inmitten der Erwartung einer fünften Hitzewelle und dürftiger Niederschlagsprognosen für die kommende Woche. Viele Parks und Felder, die zu dieser Jahreszeit normalerweise üppig sind, sind laut Bildern von der Agentur France-Presse bereits ausgedörrt und gelb geworden.
Landwirte sind besonders betroffen und sehen sich niedrigen Ernteerträgen sowie potenziellen Lebensmittelengpässen aufgrund der anhaltenden Trockenheit gegenüber. Die Auswirkungen auf die Landwirtschaft haben Bedenken unter Experten hinsichtlich der zukünftigen Lebensmittelverfügbarkeit im Vereinigten Königreich geweckt.
Als Reaktion auf die Dürrebedingungen werden Gespräche über die Einführung von Einschränkungen geführt, wie zum Beispiel möglichen Verboten von Aktivitäten wie dem Füllen von Schwimmbädern und dem Waschen von Autos. Diese Maßnahmen sollen dazu dienen, die Wasserressourcen zu schonen, während die Trockenheit in der Region anhält.
Die Situation wird durch die breiteren Folgen einer prolongierten Dürre weiter kompliziert, da mehrere Regionen mit Verboten zum Gebrauch von Gartenschläuchen konfrontiert werden könnten, wenn sich die Bedingungen nicht bald verbessern. Experten haben angedeutet, dass flächendeckende Wasserbeschränkungen notwendig werden könnten, falls das trockene Wetter anhält.