Wirtschaft
Electronic Arts verkauft sich für 55 Milliarden Dollar an eine von Saudi-Arabien geführte Gruppe
Der Videospielhersteller Electronic Arts geht in Privatbesitz über und wird mit Schulden belastet.
Electronic Arts, bekannt für Spiele wie Die Sims und EA FC, wurde für 55 Milliarden Dollar von einer von Saudi-Arabien geführten Investorengruppe übernommen. Das Unternehmen gab am Dienstagabend den Abschluss des Deals bekannt, nur wenige Tage nachdem die Europäische Union die Zustimmung erteilt hatte, die als letzte regulatorische Genehmigung erforderlich war.
Die Übernahme umfasst auch Affinity Partners, eine Firma, die von Jared Kushner, dem Schwiegersohn des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, geleitet wird. Der Deal führt dazu, dass Electronic Arts in den Privatbesitz übergeht und gleichzeitig mit erheblichen Schulden belastet wird.
Diese Akquisition markiert einen bedeutenden Wendepunkt für Electronic Arts, das damit in einer neuen Struktur operieren wird. Details zur zukünftigen Unternehmensstrategie wurden bisher nicht veröffentlicht.