Welt
Erdogan kritisiert Israel bei Treffen mit Mahmoud Abbas
Der türkische Präsident bekundete seine Unterstützung für die palästinensische Sache während des Besuchs des Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde in Ankara.

Der Präsident der Türkei, Recep Tayyip Erdogan, empfing Mahmoud Abbas, den Führer der Palästinensischen Autonomiebehörde, in der türkischen Hauptstadt Ankara. Während des Treffens kritisierte Erdogan Israel und behauptete, das Land versuche, "Palästina von der globalen Agenda zu tilgen".
Erdogan versprach, die palästinensische Sache "mit maximaler Entschlossenheit" zu verteidigen und betonte die Bedeutung, für die Rechte und die internationale Anerkennung weiterzukämpfen. Seine Äußerungen richteten sich speziell gegen den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu, der als Hauptziel von Erdogans Kritik genannt wurde.
Das Treffen markiert einen bedeutenden Moment in der Diplomatie zwischen der Türkei und Palästina, während Erdogan seine Unterstützung für die palästinensische Sache in einem Kontext wachsender Spannungen in der Region bekräftigte. Erdogans Kommentare spiegeln die Position der Türkei zum israelisch-palästinensischen Konflikt wider.