Panorama
FAGG untersucht niederländischen Massenspender, der möglicherweise Kinder in Belgien zeugte
Das FAGG untersucht, ob ein Mann aus den Niederlanden, der mehr als hundert Kinder gezeugt haben soll, auch in Belgien Kinder zeugte.

Das Bundesamt für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte (FAGG) untersucht die Vorwürfe rund um einen Mann aus der niederländischen Region Groningen. Dieser Mann soll für die Zeugung von mehr als hundert Kindern in den Niederlanden verantwortlich sein. Die Möglichkeit, dass er auch in Belgien Kinder gezeugt haben könnte, ist Gegenstand der Untersuchung.
Nach eigenen Angaben des Mannes hat er jedoch sechs belgischen Familien geholfen, doch diese Zahl könnte auch höher liegen. Das FAGG strebt an, Klarheit über die genauen Zahlen zu erhalten und ob möglicherweise weitere Familien betroffen sind.

Die Untersuchungen werden aufgrund von Bedenken bezüglich der ethischen Implikationen von Massenspenderschaft durchgeführt. In Medienberichten wird derzeit auf sechs Kinder verwiesen, die möglicherweise von diesem Spender gezeugt wurden, doch die Kommission achtet auf zusätzliche Meldungen.
Das FAGG hat noch nicht bestätigt, ob weitere Schritte auf Grundlage der laufenden Untersuchung unternommen werden. Die Ergebnisse könnten Auswirkungen auf die betroffenen Familien und den breiteren Kontext der Spenderei in Belgien haben.