Panorama
Fehlerhafte Radioübertragung erklärt König Charles für tot
Ein britischer Radiosender gab während einer Livesendung fälschlicherweise den Tod von König Charles bekannt, was zur Rüge durch die Aufsichtsbehörde Ofcom führte.

Während einer Liveübertragung eines britischen Radiosenders wurde König Charles fälschlicherweise für tot erklärt. Der Vorfall ereignete sich, als der Monarch im Mai durch Nordirland reiste und eine Tondatei abgespielt wurde, die aus Versehen den Tod des Königs vermeldete. Dies wurde als Fehler einer Mitarbeiterin beschrieben, die "aus Neugier" die Datei abspielte. Nach Informationen von DER STANDARD wurde dieser Fehler aufgrund von Panikreaktionen und der Homeoffice-Situation rund 30 Minuten lang nicht bemerkt.
Die britische Medienaufsichtsbehörde Ofcom hat den Radiosender für diesen Vorfall gerügt. In ihrer Untersuchung führte Ofcom aus, wie es zu der Panne kommen konnte, und wies darauf hin, dass die gemeldeten Informationen nicht mit den tatsächlichen Ereignissen übereinstimmten. Der Sender hat auf die Rüge reagiert, jedoch wurden keine weiteren Details zur internen Auswertung veröffentlicht.