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FIA-Berufungsgericht entzieht Gasly den Monaco-Pokal und spricht Hadjar frei
Pierre Gasly muss nach einem Urteil des FIA-Berufungsgerichts seinen dritten Platz beim Monaco-Rennen zurückgeben und Hadjar wird reinstatiert.

Nach dem Formel-1-Rennen in Monaco, das am 7. Juni stattfand, musste Pierre Gasly aufgrund zweier nachträglich verhängter Zeitstrafen seinen dritten Platz aufgeben. Das alpine Team hatte vor dem Gericht Berufung gegen die rechtlichen Entscheidungen eingelegt, die Gasly wegen Geschwindigkeitsübertretungen in der Boxengasse zu fünf Sekunden Strafe verurteilt hatten.
Die Strafen wurden nach dem Rennen verhängt und führten dazu, dass der Fahrer von Platz drei auf den siebten Platz zurückgestuft wurde. Trotz der Probleme bei der Zeitmessung in der Boxengasse, die von den Organisatoren anerkannt wurden, blieben die Strafen aufgrund der Gleichbehandlung bestehen.

Das FIA-Berufungsgericht hat nun Gasly den Podestplatz offiziell entzogen und den zweiten Platz für Hadjar wiederhergestellt, was zu einer offiziellen Anpassung der Endergebnisse führt. Diese Entscheidung fällt drei Monate nach dem Rennen.
Die Entwicklungen haben das ohnehin bereits chaotische Geschehen rund um das Monaco-Rennen weiter kompliziert, wo bereits zuvor zahlreiche Diskussionen über die Einhaltung der Regeln aufgekommen waren.