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Donnerstag, 22. Oktober 2026

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Formel 1 kehrt ab 2030 nach Afrika zurück: Grand Prix in Ruanda

Ab den frühen 2030er-Jahren soll die Formel 1 einen Grand Prix in Ruanda ausrichten. Ein Zehnjahresvertrag wurde unterzeichnet, die letzte Veranstaltung in Afrika fand 1993 statt.

Archivbild: Formel 1 kehrt ab 2030 nach Afrika zurück: Grand Prix in Ruanda
ArchivbildBild: Hmdwgf · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0

Die Formel 1 hat bekanntgegeben, dass sie in den frühen 2030er-Jahren nach Afrika zurückkehren wird. Ruanda soll dann Gastgeber des Großen Preises von Afrika sein. Nach Angaben der Motorsport-Königsklasse wird das Rennen auf einer neu zu errichtenden Rennstrecke in der Region Bugesera, etwa 40 Kilometer südlich der Hauptstadt Kigali, stattfinden.

Ein Zehnjahresvertrag zwischen der Formel 1 und der ruandischen Regierung wurde am Dienstag offiziell unterzeichnet. Dies markiert das erste Mal seit 1993, dass in Afrika wieder ein Grand Prix ausgetragen wird, als das letzte Rennen im südafrikanischen Kyalami stattfand.

Die Rückkehr der Formel 1 nach Afrika ist Teil einer weiteren Expansion der Rennserie. Die Details des Deals und die geplanten Investitionen in die Infrastruktur von Ruanda wurden jedoch nicht umfassend offengelegt. Es wurde erwähnt, dass der neue Kurs der erste in diesen Regionen seit langer Zeit sein wird.

Archivbild: Formel 1 kehrt ab 2030 nach Afrika zurück: Grand Prix in Ruanda
ArchivbildBild: Herranderssvensson · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0

Zudem wurde in mehreren Quellen angemerkt, dass der Deal nicht ohne Kritik über die Bühne geht. Es gibt Bedenken hinsichtlich der Menschenrechtslage im Land, die in den Diskussionen über die Rückkehr der Formel 1 zur Sprache gebracht werden. Ob diese Faktoren Einfluss auf die Durchführung des Grand Prix haben werden, bleibt unklar.

Die genauen Daten für die ersten Rennen in Ruanda sind bisher noch nicht veröffentlicht worden. Dennoch wird erwartet, dass die erste Veranstaltung im Rahmen des neuen Vertrages nach Fertigstellung des Rennkurses stattfinden wird.

Der Großevent wird unter dem tourismusfördernden Slogan „Visit Ruanda“ vermarktet. Die Formel 1 bleibt damit nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich ein zentraler Akteur in der weltweiten Motorsportlandschaft.