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Donnerstag, 29. Oktober 2026

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Führungskräfte der Nordischen Länder führen Gespräche mit Putin über Ukraine

Am 27. Oktober führten der finnische Präsident Alexander Stubb und der norwegische Premierminister Jonas Gahr Støre ein Telefongespräch mit Wladimir Putin, um über die Ukraine zu sprechen.

Am 27. Oktober 2023 initiierte der finnische Präsident Alexander Stubb zusammen mit dem norwegischen Premierminister Jonas Gahr Støre ein Telefongespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Während dieses Gesprächs, das mit einer Dauer von 90 Minuten deutlich länger war als ursprünglich geplant, wurden mehrere Themen angesprochen, hauptsächlich jedoch die Geschichte der Slawen im Mittelalter, wie aus Berichten hervorgeht.

Die Führer der Nordischen Länder forderten während des Gesprächs von Putin echte Schritte zur Deeskalation in Bezug auf die Energie- und Infrastrukturversorgung in der Ukraine. Stubb gab an, dass das Telefonat in enger Zusammenarbeit mit der Ukraine vorbereitet wurde, um die hektische Lage in der Region zu adressieren.

Die Europäische Kommission war laut eigenen Angaben im Voraus über das geplante Telefonat informiert. Dies steht im Kontrast zu den Äußerungen der dänischen Premierministerin Mette Frederiksen, die die Gespräche der beiden Führer mit Putin kritisierte. Sie äußerte Skepsis, ob der Dialog zielführend sei und ob er realmente zur Reduzierung von Spannungen beitragen könne.

Unterdessen verteidigte Jonas Gahr Støre die Gespräche als notwendigen Schritt, um Einblicke in die laufenden Konfliktthemen zu gewinnen. Er betonte, dass es wichtig sei, mit Putin in Kontakt zu treten, um möglicherweise Angriffe auf die Ukraine zu beenden und Sicherheitsgarantien zu erörtern.

Ein Bericht des Financial Times berichtete, dass das Thema eines sofortigen Waffenstillstands während des Gesprächs kaum zur Sprache kam. Stattdessen wurde die Diskussion von historischen Betrachtungen bestimmt, was die beiden nordischen Führer dazu veranlasste, die Ausführungen Putins nicht zu unterbrechen.

Insgesamt zeigt der Verlauf des Gesprächs, dass die Kommunikation zwischen den Führern der nordischen Länder und der russischen Führung in einem Kontext verläuft, der von Spannungen und Sanktionen geprägt ist. Es bleibt unklar, welche konkreten Auswirkungen dieses Gespräch auf die Situation in der Ukraine haben könnte.