Wirtschaft
Galp beruft sich auf Abkommen mit Portugal und den Niederlanden im Streit mit Mosambik
Galp hat ein internationales Schiedsverfahren gegen Mosambik eingeleitet und verweist dabei auf Investitionsabkommen mit Portugal und den Niederlanden zur Lösung eines Steuerstreits.

Galp hat ein internationales Schiedsverfahren gegen Mosambik eingeleitet und verweist auf bilaterale Investitionsabkommen mit Portugal und den Niederlanden. Diese Abkommen beinhalten Mechanismen zur Konfliktlösung zwischen Investoren und Staaten, wie ECO berichtet.
Der Streit betrifft eine steuerliche Auseinandersetzung im Zusammenhang mit dem Verkauf eines 10%-Anteils von Galp an einem Erdgaskraftwerk in der Rovuma-Region. Der Rechtsstreit wird nun im Internationalen Zentrum für die Lösung von Investitionsstreitigkeiten behandelt.
Galp stützt seine Klage auf die Notwendigkeit, ihre Investitionen gemäß den genannten Abkommen zu schützen. Dieser Konflikt geht auf steuerliche Fragen zurück, die während der Verkaufsverhandlungen des Anteils an dem Projekt aufkamen.

Während das Schiedsverfahren voranschreitet, sind bisher keine Details zu den nächsten Schritten im Prozess bekannt. Die beteiligten Parteien warten auf Entwicklungen, die den Ausgang des Streits beeinflussen könnten.
Die von Galp angesprochenen Abkommen wurden eingerichtet, um einen rechtlichen Rahmen zu schaffen, der die Interessen ausländischer Investoren schützt. Die Gültigkeit dieser Abkommen wird ein kritischer Punkt im Schiedsverfahren sein.
Die Situation entwickelt sich weiter, und das Engagement von Galp mit den mosambikanischen Behörden wird weiterhin unter Beobachtung stehen, während neue Informationen über den Streit ans Licht kommen.