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Freitag, 18. September 2026

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Gaspreise in Europa erreichen Höchststände wegen Konflikt im Nahen Osten

Die europäischen Gaspreise haben 76 Euro pro Megawattstunde überschritten, was auf starken Druck auf die Märkte aufgrund des Konflikts im Nahen Osten hinweist.

Archivbild: Gaspreise in Europa erreichen Höchststände wegen Konflikt im Nahen Osten
ArchivbildBild: CARLOS534 · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Am 3. Oktober 2023 stieg der Preis für Erdgas mit Liefervorschrift für einen Monat am TTF-Markt in den Niederlanden um mehr als 4 % und überschritt 76 Euro pro Megawattstunde (MWh). Dieses Niveau wurde zuletzt im Januar 2023 beobachtet, so mehrere Quellen.

Dieser Preisanstieg wird hauptsächlich der Eskalation der Spannungen im Nahen Osten zugeschrieben, die zusätzlichen Druck auf die europäischen Energiemärkte ausgeübt hat. Die Konflikte in der Region wurden durch Angriffe zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten verschärft, was das Auffüllen der Gasspeicher vor dem Winter erschwert.

Ein Bericht zeigt, dass der Gaspreis auf 79,21 Euro gestiegen ist, was einem Anstieg von 4,44 % entspricht. Diese Situation geht mit Bedenken hinsichtlich unzureichender Lagerbestände in Europa einher, die durch die aktuellen Entwicklungen im Konfliktgebiet weiter verschärft werden und die Spannungen auf dem Energiemarkt erhöhen.

Archivbild: Gaspreise in Europa erreichen Höchststände wegen Konflikt im Nahen Osten
ArchivbildBild: Magharebia · Flickr · BY

Experten betonen, dass die Auswirkungen dieser Ereignisse langfristig spürbar sein könnten, während der Markt versucht, sich an diese Schwankungen anzupassen. Auch bevorstehende Änderungen der Energiepolitik könnten eine notwendige Antwort auf diese Marktdynamik sein.

Gleichzeitig erwägt die Europäische Zentralbank (EZB), ihre Zinssätze anzupassen, um den inflationsbedingten Druck, der mit den steigenden Energiepreisen verbunden ist, zu begegnen, obwohl die Prognosen zur Inflation und zum Wachstum weiterhin unsicher sind. Die Folgen der jüngsten Ereignisse im Nahen Osten beeinflussen weiterhin die Entscheidungen der Finanzmärkte und der Regulierungsbehörden.

Zusammenfassend hat die Kombination aus regionalen Konflikten und ungünstigen Marktbedingungen zu signifikanten Preiserhöhungen für Gas in Europa geführt, was Besorgnis für die kommenden Monate aufwirft.