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Hutis attackieren sauditische Militärbasis mit Raketen und Drohnen
Die Huthi-Rebellen haben einen Angriff auf eine Basis in Saudi-Arabien gemeldet, was zur Absage eines Gipfeltreffens zwischen dem Iran und Golfstaaten führte.

Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen haben erklärt, einen Angriff mit ballistischen Raketen und Drohnen auf eine Militärbasis in der Provinz Khamis Mushait im Süden Saudi-Arabiens durchgeführt zu haben. Berichten zufolge richtete sich der Angriff gegen Waffenlager und Kommandostellen in der militärischen Einrichtung.
Der Angriff fand im Kontext zunehmender Spannungen statt, da die Rebellen behaupten, strategische Anlagen ins Visier genommen zu haben, als Antwort auf die Bombardierungen durch Saudi-Arabien im Jemen. In den 24 Stunden vor dem Angriff wurden laut Angaben der Huthis zahlreiche sauditische Bombardierungen auf jemenitischem Territorium gemeldet.
Neben dem Angriff auf die Basis in Khamis Mushait behaupten die Huthis auch, eine Pipeline in Saudi-Arabien angegriffen zu haben, was signifikante Auswirkungen auf die Ölproduktion des Landes haben könnte. Diese Infrastruktur ist entscheidend für Riad und hat eine Ladefähigkeit von 7 Millionen Barrel pro Tag.

Diese Entwicklungen haben zu einem Anstieg der Ölpreise geführt, die über 100 Dollar pro Barrel liegen, was Besorgnis an den Finanzmärkten auslöst. Infolgedessen wurden zunehmende Erhöhungen der Zinssätze der Europäischen Zentralbank aufgrund des inflationsbedingten Drucks durch die Energiepreise erwartet.
Der Angriff der Huthis führte auch zur Absage eines wichtigen Gipfeltreffens zwischen dem Iran und den Golfstaaten, das in Oman stattfinden sollte. Dieses Treffen wurde als Versuch angesehen, die Situation in der Region zu stabilisieren, doch die jüngsten Ereignisse haben die Gespräche erschwert.
Inmitten dieser Konflikte hat sich die Spannung in der Region erheblich erhöht, mit einer wachsenden Zahl von Vertriebenen im Jemen und einem Anstieg der maritimen Kontrollen im Roten Meer. Die Huthis haben ihre Operationen fortgesetzt und behaupten, mehr strategische Gebiete in der Region unter Kontrolle gebracht zu haben.