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Mittwoch, 12. August 2026

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IEA senkt Ölbedarf Prognose aufgrund der Schließung der Straße von Hormus

Die IEA hat ihre Ölbedarf Prognose für 2026 revidiert und erwartet einen signifikanten Rückgang der Nachfrage wegen der anhaltenden Schließung der Straße von Hormus.

IEA senkt Ölbedarf Prognose aufgrund der Schließung der Straße von Hormus
Bild: The International Energy Agency · Wikimedia Commons · CC BY 4.0

Die Internationale Energieagentur (IEA) gab bekannt, dass sie ihre Ölbedarf Prognose für 2026 senkt, und führten diese Anpassung auf die fortdauernde Schließung der Straße von Hormus zurück. Berichten zufolge wird der erwartete Rückgang nun mit 1,6 Millionen Barrel pro Tag prognostiziert, was eine Steigerung im Vergleich zur vorherigen Schätzung eines rückläufigen Bedarfs um eine Million Barrel, die im Juli festgestellt wurde, darstellt.

Die Agentur hebt hervor, dass die Schließung zu erheblichen Störungen in der globalen Öllieferung geführt hat, wodurch Notvorräte aufgebraucht wurden. Die Produktionsmengen in der Golfregion liegen Berichten zufolge 8,3 Millionen Barrel pro Tag unter den Vor-Konflikt-Niveaus, was erhebliche Marktmängel verursacht.

Infolgedessen betonte die IEA die Herausforderungen, vor denen der Ölmarkt steht, der derzeit historische Defizite im dritten Quartal erlebt. Diese Situation ist angesichts gescheiterter Waffenstillstandsverhandlungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten entstanden, was die Versorgungslandschaft weiter kompliziert.

Die andauernden Probleme in der Straße von Hormus werden voraussichtlich langfristige Auswirkungen auf die Ölmärkte haben, da die IEA die Entwicklungen weiterhin genau beobachtet und ihre Prognosen entsprechend anpasst.