Inland
IfW-Präsident kritisiert Verteidigungsminister Pistorius wegen falscher Investitionen
Der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) fordert einen Fokus auf moderne Waffensysteme und kritisiert Investitionen in veraltete Technik.

Der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Marcellus Schularick, hat Verteidigungsminister Boris Pistorius wegen seiner Rüstungsinvestitionen in die Bundeswehr scharf kritisiert. Schularick wirft Pistorius vor, Geld in veraltete Technologie zu stecken, statt die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands auf moderne Waffensysteme auszurichten.
Laut Schularick bedarf es einer Reform der Rüstungsbeschaffung, die stärker auf zukunftsweisende Technologien wie Künstliche Intelligenz und Drohnen setzen sollte. Dies steht in starkem Kontrast zu den aktuellen Investitionen in Panzer und Fregatten, die als nicht ausreichend zeitgemäß angesehen werden.
Die Diskussion über die Modernisierung der Bundeswehr wird durch die Forderungen von Schularick weiter angeheizt, wobei auch Verkehrsminister Volker Bilger eine rasche Verbesserung der Drohnenabwehr an Flughäfen in Aussicht stellte. Diese Entwicklungen werden in einem laufenden Liveblog von verschiedenen Medien verfolgt.