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Freitag, 23. Oktober 2026

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Iran erlaubt Durchfahrt irakischer Öltanker durch die Straße von Hormuz

Iran hat mehreren irakischen Öltankern die Durchfahrt durch die Straße von Hormuz gestattet, nachdem Verhandlungen aus Bagdad stattfanden, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur IRNA.

Archivbild: Iran erlaubt Durchfahrt irakischer Öltanker durch die Straße von Hormuz
ArchivbildBild: Vitor Oliveira from Torres Vedras, PORTUGAL · Wikimedia Commons · CC BY-SA 2.0

Iran hat "mehreren" Öltankern aus dem Irak die Durchfahrt durch die Straße von Hormuz gestattet. Diese Entscheidung folgte auf den Besuch des iranischen Parlamentspräsidenten Mohamad Baqer Qalibaf im Irak, wo die Frage dieser Passage erörtert wurde, so die iranische Nachrichtenagentur IRNA.

Die Genehmigung spiegelt einen umfassenderen Versuch der iranischen Behörden wider, den Transport von irakischem Öl in einer Zeit zunehmender Spannungen in der Region zu erleichtern. Die Situation in der Straße von Hormuz, einer wichtigen Seehandelsroute für Öl, ist von Unsicherheitsfaktoren und intensiven militärischen Aktionen geprägt.

Berichten zufolge wurde die Entscheidung, irakischen Öltankern die Durchfahrt zu gestatten, auch von Anfragen der bagdadischen Regierung beeinflusst, die darauf abzielt, ihre Rohöl-Exporte über verschiedene Routen zu erweitern, um die Auswirkungen ihrer Abhängigkeit vom traditionellen Seeweg durch die Straße von Hormuz zu verringern.

Archivbild: Iran erlaubt Durchfahrt irakischer Öltanker durch die Straße von Hormuz
ArchivbildBild: kcp4911 · Flickr · BY

Die iranischen Behörden geben an, dass sie trotz der Schwierigkeiten weiterhin Wege finden, um die Exportkanäle offen und funktional zu halten, sodass der Transport von wichtigen Ressourcen ermöglicht wird.

Darüber hinaus kann diese Genehmigung als Antwort auf den aktuellen geopolitischen Kontext betrachtet werden, in dem die Interaktionen zwischen Iran und Irak zunehmend strategisch geworden sind, insbesondere im Hinblick auf die Energiesicherheit.

Die Nachrichtenagentur IRNA machte keine Angaben zur Anzahl der betroffenen Tanker oder zu anderen Bedingungen, die mit dieser Genehmigung verbunden sind, sondern erklärte lediglich, dass die Maßnahme darauf abzielt, der Nachfrage aus dem Irak gerecht zu werden.