Zum Inhalt springen

tagblick

Samstag, 3. Oktober 2026

Suche

Welt

Iran startet Angriffe als Reaktion auf US-Militäroperationen

Die Revolutionsgarde Irans hat Raketenangriffe auf eine US-Militärbasis in Jordanien verübt und Angriffe auf Schiffe im Golf gestartet, was die Spannungen nach der Zerstörung iranischer Tanker verschärft.

Archivbild: Iran startet Angriffe als Reaktion auf US-Militäroperationen
ArchivbildBild: Iman Hamikhah · Wikimedia Commons · CC BY 4.0

Die Revolutionsgarde Irans gab bekannt, dass sie ballistische Raketen auf eine Militärbasis in Jordanien abgefeuert hat, die von den US-Streitkräften genutzt wird. Dieser Angriff ist Teil einer umfassenderen Vergeltung, nachdem die USA die Zerstörung von fünf iranischen Öltankern gemeldet hatten, was Iran zufolge seine militärische Antwort ausgelöst hat.

Neben dem Angriff in Jordanien haben die iranischen Streitkräfte fast 20 Schiffe im Golf angegriffen. Berichten zufolge wurden viele dieser Schiffe im Anschluss an die Entwicklungen rund um die beschlagnahmten Öltanker attackiert.

Laut Quellen konnte Jordanien die meisten der auf die US-Basis gerichteten Raketen abfangen, wodurch die Auswirkungen des Angriffs gemildert wurden. Trotz dieser Abfangversuche hat die Eskalation Besorgnis über die Stabilität der Region und die Möglichkeit weiterer Konflikte ausgelöst.

Archivbild: Iran startet Angriffe als Reaktion auf US-Militäroperationen
ArchivbildBild: NASA Goddard Photo and Video · Flickr · BY

Der Konflikt hat auch unmittelbare wirtschaftliche Auswirkungen, da die Ölpreise aufgrund der Befürchtungen vor verlängerten Feindseligkeiten im Golf auf über 100 US-Dollar pro Barrel gestiegen sind. Dieser Anstieg der Ölpreise verdeutlicht die Verbindung zwischen militärischen Aktionen und den Reaktionen des globalen Ölmarktes.

Parallel dazu äußerte sich US-Präsident Donald Trump zu der Situation und erklärte, dass er erwartet, dass der Konflikt mit Iran unmittelbar nach den bevorstehenden US-Zwischenwahlen beendet wird. Er deutete an, dass Iran versuche, den Wahlprozess zu beeinflussen, jedoch aufgrund wirtschaftlicher Druck nicht in der Lage sein werde, den Konflikt aufrechtzuerhalten.

Zuvor hatte Trump Bedenken geäußert, Verhandlungen mit Iran zu führen, da frühere Waffenstillstände gescheitert seien und betonte, dass militärische Optionen nach wie vor auf dem Tisch liegen. Die Strategie seiner Regierung scheint sich auf Wirtschaftssanktionen und militärische Einsatzbereitschaft zu konzentrieren, anstatt auf diplomatische Gespräche.