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Irene Montero präsentiert ihre Kandidatur zur Führung von Podemos in den Generalwahlen
Die Europarlamentarierin und ehemalige Ministerin für Gleichstellung strebt eine breite Liste an und schlägt offene Vorwahlen für die Wahl der linken Führung vor.

Irene Montero, Europarlamentarierin und ehemalige Ministerin für Gleichstellung, hat ihre Kandidatur zur Führung von Podemos bei den kommenden Generalwahlen während einer Veranstaltung im Espacio Larra in Madrid offiziell bekanntgegeben. Bei diesem Event stellte Montero ein Projekt vor, das auf den Aufbau einer starken Linken abzielt, und betonte die Notwendigkeit einer "möglichst breiten" Liste.
Zu den Vorschlägen, die Montero voranbringen möchte, gehören die Regulierung des Mietpreises, die Reduzierung der Arbeitszeit auf 35 Stunden pro Woche und die Einführung eines Mindestlohns von 1.800 Euro. Diese Maßnahmen wurden als zentrale Punkte ihrer politischen Plattform genannt.
Darüber hinaus hat Montero angekündigt, dass sie sich offenen Vorwahlen unterziehen wird, um die Führung der Linken zu wählen. Während ihrer Ansprache hob sie hervor, dass diese Vorwahlen für alle interessierten Personen offenstehen, ebenso für diejenigen, die ihre eigene Kandidatur einbringen möchten.

Das Motto der Veranstaltung, "Frieden, Zuhause, Arbeit", unterstreicht die Hauptziele ihres Vorschlags, der darauf abzielt, die Lebensbedingungen der Bürger zu verbessern. Montero wurde bei der Veranstaltung von anderen Parteimitgliedern wie Serigne Mbayé, Ione Belarra und Mar Cambrollé begleitet.
Monteros Kandidatur wird in einem Kontext lanciert, in dem Sumar, ein weiterer Akteur der Linken, seinen Kandidaten für die Generalwahlen noch nicht festgelegt hat. Dies fügt einen Wettbewerbsaspekt zwischen den politischen Formationen innerhalb des linken Spektrums in Spanien hinzu.
Laut Berichten verschiedener Quellen möchte Montero verschiedene Bevölkerungsgruppen ansprechen und die Regeln des aktuellen politischen Systems ändern. Mit dieser Entscheidung hofft sie, nicht nur ihre Führungsposition innerhalb von Podemos zu festigen, sondern auch ein breiteres Wählerpublikum im bevorstehenden Wahlprozess anzuziehen.